Donnerstag, 27. Februar 2014

Rezension: Feentod

Feentod
Juliane Breinl





Inhalt:


Für Sängerin Noraya wird ein Traum wahr: Unbeobachtet von ihrem strengen Vater feiert sie ihren ersten Auftritt vor großer Kulisse. Doch nach dem Konzert kommt es zu einem tragischen Unfall. Als Noraya am nächsten Tag einen anonymen Erpresserbrief erhält, ahnt sie noch nicht, dass ihr Traum zum Albtraum geworden ist.

Produktdetails:

Verkaufsrang: 16.386
ISBN-10: 3-401-06878-4
EAN: 9783401068787
Erschienen: Januar 2014
Verlag: Arena Verlag GmbH
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 272
Länge/Breite: 207mm/136mm
Gewicht: 426 g
Altersempfehlung: ab 12

Quelle: Thalia.de, Arena Verlag



Meine Meinung:

Dies war wieder einmal ein Buch, welches ich regelrecht verschlungen habe. Da es nur 270 Seiten hat, habe ich es an 2 Abenden ausgelesen.

Juliane hat einen schönen Jugendtriller geschrieben, der auch mal ohne Blut auskommt und dennoch nichts an Spannung missen lässt. Durch ihren unkomplizierten Schreibstil und die kurzen Kapitel liest sich das Buch flüssig und schnell. Man denkt immer „Ach ein Kapitel schaffst du noch.“ und dann sind es gleich 4,5 oder mehr.

Unsere Protagonistin ist die 16 Jährige Noraya. Das Mädchen wächst zwischen zwei Kulturen auf. Ihre Mutter ist Deutsche und der Vater Tunesier. Noraya singt seit einem Jahr in einer Band. Ihre Mutter weiß davon und deckt ihre Tochter wo es nur geht. Bei einem Festival, bei dem Noraya mit ihrer Band auftreten darf, passiert in der Nacht ein Unglück. Ein befreundeter Sänger wird schwer verletzt und liegt im Koma. Die Polizei geht nicht von einem Unfall aus und ermittelt in Norayas Freundeskreis. Zur selben Zeit bekommt es Noraya mit einem Stalker zu tun, der ihre Geheimnisse an den strengen Vater verraten will.

Die Autorin hat es geschafft das man zwischen den üblichen Verdächtigen immer wieder hin und her wandert und ins Zweifeln kommt. Dennoch festigte sich mein Verdacht recht schnell und ich lag am Ende mit meiner Vermutung doch richtig. Der Roman ist temporeich und bleibt bis zum Ende hin spannend.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und schienen ein Eigenleben zu entwickeln. Ich hatte stets ein klares Bild von den Charakteren in meinem Kopf. Auch die Schauplätze waren gut gewählt. Es passte alles zusammen. Ich fand es auch sehr gut, daß man ein bisschen in die kulturellen Konflikte einer Mischehe schauen konnte. Diese Themen sind meines Erachtens besonders in Jugendbüchern nicht zu vernachlässigen.

Besonders schön fand ich die Textauszüge aus den Songs. Sie klangen wirklich sehr schön.

Fazit: Feentod ist ein Buch für ein kurzweiliges Lesevergnügen und absolut empfehlenswert. Nicht nur für Jugendliche sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.
Von mir absolute Kaufempfehlung und 5 von 5 Blümchen.





Vielen Dank an den Arena Verlag für das schöne Rezensionsexemplar.
http://www.arena-verlag.de

Kommentare:

  1. Hm, ich habe auch einen von dern Arenaverlag Thrillern gelesen, aber das ist schon ewig her. Der hört sich ganz gut an, mal schauen :) Tolle Rezi. Liest, Emme ♥

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  2. Huhu Emme :)
    freut mich, daß dir die Rezi gefällt :)
    liebe Grüße Simona

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